Ein Immobilieninvestment dürfte sich lohnen - vorausgesetzt, es steht auf einem soliden Fundament

Nach Angaben des Informationsdienstes der deutschen Wirtschaft IWD leben in Deutschland rund 16,4 Millionen Haushalte in selbst genutztem Wohneigentum. Hinzu kommen etwas mehr als fünf Millionen private Vermieter, die durch laufende Mieteinnahmen eine Rendite erzielen. Der übrige Wohnungsbestand befindet sich vermehrt in der Hand von privatwirtschaftlichen Unternehmen, Genossenschaften oder der öffentlichen Hand.
Ein weiterer zu berücksichtigender Punkt: Die meisten Deutschen sind, was die Geldanlage anbelangt, im internationalen Vergleich besonders konservativ, also auch sehr risikoscheu eingestellt. Wenig überraschend sind daher Sparbuch und Tagesgeld die hierzulande am häufigsten genutzten Geldanlagen. Unter den Sachwerten rangieren jedoch Immobilien unangefochten auf dem ersten Rang. Gerade angesichts der zuletzt bundesweit weit stark gestiegenen Mietniveaus, zeigt sich an dieser Stelle einer der großen Vorteile selbst genutztem oder vermietetem Immobilieneigentums.
Dass sich ein Immobilieninvestment wirtschaftlich zumeist lohnt, ist unbestritten: Historisch spielen Immobilien höhere Renditen als beispielsweise Tages- und Festgeldkonten ein, zugleich bieten sie in Selbstnutzung eine Absicherung gegenüber konsequent steigende Mietniveaus. In der Vermietung können Immobilien zugleich steuergünstig bewirtschaftet werden. Ebenso gilt natürlich ein vielfach wiederholter Investorengrundsatz: Gewohnt wird immer - und Immobilien werden daher zwangsläufig auch immer benötigt.
Auf der anderen Seite stehen die meist jahrzehntelangen Verpflichtungen, die ein fremdfinanziertes Immobilieninvestment mit sich bringt. Doch auch hier gibt es für angehende Eigentümer bemerkenswerte Lichtblicke: Im historischen Vergleich sind Baufinanzierungen auch nach dem jüngsten Zinsanstieg noch immer günstiger als in früheren Zeiten.
Strukturelle und konjunkturelle Vorteile von einem Immobilieninvestment

Ein Immobilieninvestment kann sicherlich viele Funktionen erfüllen. Allen voran soll es für einen inneren, inflationsbereinigten Werterhalt sorgen. Das bedeutet, dass der Wertzuwachs (und die Erträge aus einer möglichen Vermietung) über der Inflationsrate liegen -so wird die Kaufkraft mindestens erhalten, bei höheren Wertzuwächsen sogar gesteigert. Zudem sind Immobilien im Gegensatz zum öffentlichen Kapitalmarkt in Form von Aktien und ETFs nicht so starken Wertschwankungen unterworfen.
Auch aus konjunktureller Sicht bietet ein Immobilieninvestment Vorteile: Obwohl Deutschland im internationalen Vergleich ein Land mit einer eher älteren Bevölkerung ist, wächst es aufgrund der Zuwanderung konsequent weiter - zugleich steigt die Bevölkerungsdichte in vielen Großstädten schon seit vielen Jahren an. Wohnimmobilien sind daher gefragter denn je, und Experten sind sich sicher, dass sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern wird. Dies bringt Kapitalanlegern, die ein Immobilieninvestment in Erwägung ziehen, eine konsequent hohe Nachfrage und im Idealfall keine oder nur kurze Leerstandsphasen.
Auch die steuerliche Behandlung von Immobilieninvestments spielt Eigentümern in der Bundesrepublik in die Hände: Bei Vermietung können Kosten an der Immobilie, etwa für Sanierungen oder nötige Reparaturen, steuermindernd geltend gemacht werden - während die Immobilie selbst durch die Maßnahmen einen zunächst nicht versteuerbaren Wertzuwachs erfährt. Außerdem können Immobilien unter bestimmten Voraussetzungen, wenn sie mindestens zeitweise selbst bewohnt wurden, nach zehn Jahren vollständig steuerfrei veräußert werden - was auch für den bis dato erzielten Wertzuwachs gilt.
Jedem Immobilieninvestment muss eine gründliche, objektive und fachlich fundierte Analyse vorausgehen

Die sprichwörtliche "Katze im Sack" zu kaufen, ist selten eine gute Idee, schon gar nicht bei den Summen, die für Immobilien abgerufen und dafür meist langfristige Kreditverpflichtungen eingegangen werden. Jeder Immobilieninvestition müssen daher viele grundsätzliche und spezielle Überlegungen vorausgehen - natürlich beginnend mit einer nüchternen Betrachtung der eigenen finanziellen Möglichkeiten. Der Standort und die Immobilie müssen sowohl im Ist-Zustand als auch perspektivisch betrachtet werden.
Ebenso ist zu überlegen, ob das Immobilieninvestment fortan in Eigennutzung betrieben oder vermietet werden soll. In beiden Fällen werden Interessenten die von Maklern und Immobilienverkäufern zur Verfügung gestellten Unterlagen für die Analyse sichten und auswerten. Allgemeine Angaben zur Wohnfläche, zum Baujahr, zur Bausubstanz, zur Energieeffizienz und zu kürzlich durchgeführten Renovierungen und Modernisierungen bilden die Grundlage für diese wichtige Analyse.
Bei Eigennutzung werden Immobilien zumeist für längere Zeiträume gehalten, mitunter später sogar für den Ruhestand genutzt oder an die Kinder vererbt. Eine Alternative dazu sind Immobilieninvestments, die auf kurzfristige Wertgewinne abzielen. Hierfür wird das Immobilieninvestment getätigt und anschließend in Sanierungen und Renovierungen investiert. Später wird die Immobilie gewinnbringend wieder veräußert - was im Regelfall aber nur mit entsprechender Erfahrung und fachlichem Know-how vereinbar ist.
Bei Vermietung oder späteren Verkäufen das Immobilieninvestment ins richtige Licht rücken

Wer bereits in seinem eigenen Traumhaus oder seiner Traumwohnung wohnt, hat bestimmt keinen Anlass die Immobilie öffentlich zu bewerben. Anders ist das bei anstehenden Immobilienverkäufen oder einer geplanten Vermietung, die wiederum mit der Mietersuche einhergeht. Um den wirtschaftlichen Ertrag daraus zu maximieren, muss die Immobilie einerseits in ein authentisches, andererseits aber auch ansprechendes Licht gerückt werden. Nur so erhält das Objekt die für den Verkauf oder die Vermietung nötige Aufmerksamkeit am breiten Markt.
Die Möglichkeiten, das Immobilieninvestment ansprechend zu bewerben, sind vielfältig. Neben hochwertigen Exposés und klassischen Immobilienfotossind dies beispielsweise auch moderne, intuitiv verständliche und optisch ansprechende Grundrisse, wie sie die Grundriss Schmiede für Eigentümer und Makler anfertigt. Sie helfen Interessenten, sich ein Bild von der Immobilie, ihrem Zuschnitt und der späteren Raumnutzung zu machen. Zugleich werden ansprechende Grundrisse, ebenso wie Fotos und weitere Präsentationsunterlagen, mit Wertigkeit assoziiert - und können damit einen verkaufsfördernden Effekt haben oder beispielsweise die Wahrscheinlichkeit steigern, die Vermietung zum Zielpreis zu realisieren.
Da das Gros der Immobilienvermarktung heute digital erfolgt, bieten sich für die Bewerbung von einem Immobilieninvestment weitere Möglichkeiten an - zum Beispiel virtuelle 360-Grad-Rundgänge, die mit spezieller Software aus vielen einzelnen hochauflösenden Aufnahmen angefertigt werden. Interessenten sind damit in der Lage sich quasi Schritt für Schritt durch ihr bevorstehendes Immobilieninvestment zu bewegen, um einen ersten authentischen Eindruck sowie ein Raumgefühl für dieses zu erhalten. Dies reduziert im Gegenzug bei den Ist-Eigentümern und Maklern wiederum den oftmals zeitaufwändigen "Besichtigungstourismus", Interessenten können indes bereits von Anfang an eine fundierte Entscheidung treffen.
Absolute Präzision und eine klare Faktenlage sind bei einem Immobilieninvestment immer erforderlich: Sofern Grundrisse nicht oder nur in unzureichender Form vorliegen, sollte daher auch über ein professionelles Aufmaß nachgedacht werden. Hier stehen die Grundriss-Experten den Maklern und Eigentümern mit der entsprechenden Technik von Matterport zur Seite.
Immobilienfonds – die Alternative fürs Immobilieninvestment

Auch ohne selbst ein Objekt zu kaufen oder unterhalten zu müssen, kann man in Immobilien investieren. Dabei zahlt man als Anleger entweder einmalig oder regelmäßig, zum Beispiel über einen Sparplan, in einen Fonds ein. Im Gegenzug erhält man Anteile am Fonds, der das Geld in Immobilien investiert. Man wird also quasi Mitbesitzer einer Immobilie und bekommt dafür ein Zertifikat. Der Fonds kann Immobilien oder Grundstücke kaufen, vermieten oder auch wieder verkaufen, um eine bessere Rendite zu erzielen. Die dabei erzielten Gewinne, die dabei entstehen, werden unter den Anlegern aufgeteilt.
Immobilienfonds sind nicht risikolos und gelten zudem als teure Form der Geldanlage. Deshalb sollte man sein Anlageziel und seine Risikobereitschaft im Vorfeld genau festlegen, um das Immobilieninvestment so chancenreich und renditestark wie gewünscht zu planen. Zur Risikoeinschätzung wurde eine Skala von 1 bis 7 entwickelt, wobei 7 das höchste Anlagerisiko darstellt.
Diese Informationen dienen als erste Information. Bitte informieren Sie sich umfänglich, bevor sie Ihr Geld investieren.